[REISEN] ROADTRIP DURCH DIE USA – TEIL 1: DIE NATIONALPARKS

21 Tage, 5 verschiedene Staaten, über 3000 Meilen – und unendlich viele Erinnerungen. Unsere Reise durch die USA war ein einmaliges Erlebnis. In kaum einem anderen Urlaub haben wir in vergleichsweise kurzer Zeit so viel erlebt, so viel Neues entdeckt und so viele unterschiedliche Orte, Landschaften und Menschen kennengelernt. Nun sind wir schon seit einigen Wochen wieder zu Hause, aber die Eindrücke wirken immer noch nach.

Im ersten Teil meines Reiseberichts seht ihr nun – in chronologischer Reihenfolge – den ersten Teil  unserer Reise. Viel Spaß!

 

Stop 1: Joshua Tree National Park (California)

Nachdem wir in Los Angeles gelandet waren, bot sich der Joshua Tree National Park als erster Stop gut an. Wir waren begeistert von der Schönheit der Wüstenlandschaft, den Joshua Trees, aber auch den hübschen Felsformationen und all den anderen exotischen Pflanzen.

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Tipp: Wer den Park im Sommer besucht, sollte möglichst früh am Morgen kommen (und dabei eventuell den noch vorhandenen Jetlag ausnutzen!). Aufgrund des Wüstenklimas herrschen bereits ab etwa 9/10 Uhr vormittags extrem hohe Temperaturen, sodass selbst kurze Spaziergänge durch den Park sehr anstrengend werden.

 

Stop 2: Grand Canyon National Park (Arizona)

Der Grand Canyon darf wohl auf keiner Reise durch den Westen der USA fehlen, und das zu Recht! Diese Dimensionen und diese Weite sind einfach faszinierend! Wir sind am South Rim entlanggelaufen und haben immer wieder Pausen gemacht, um die spektakuläre Aussicht zu genießen.

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Tipp: Auch wenn man sich im Urlaub gerne erholen und ausschlafen möchte: Das frühe Aufstehen, um den Sonnenaufgang an diesem einzigartigen Ort zu erleben, lohnt sich auf jeden Fall!

 

Stop 3: Horseshoe Bend (Arizona)

Beim Horseshoe Bend handelt es sich um einen hufeisenförmigen Mäander des Colorado River, der sich im Laufe der Jahrtausende tief in das Plateau „hineingefressen“ hat.

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Tipp: Der eigentliche Besuch des Horseshoe Bend dauert kaum länger als eine Stunde (außer man möchte einfach länger hinunterschauen). Er liegt allerdings nur wenige Meilen von Page entfernt, dem Ausgangspunkt für die Besichtigung von Antelope Canyon und Lake Powell. Daher macht es Sinn, diese Punkte zu verknüpfen.

 

Stop 4: Antelope Canyon (Arizona)

Der Antelope Canyon ist eigentlich kein Canyon im wirklichen Sinne, sondern eine Art unterirdische Felsspalte, deren Felswände durch den Lichteinfall von oben in fast schon unwirklichen Gelb-, Orange- und Brauntönen erstrahlen (Die Fotos aus dem Antelope Canyon sind komplett unbearbeitet!). Ein wirklich beeindruckendes Phänomen.

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Tipp: Der Antelope Canyon gehört zum Gebiet der Navajos, die auch für die obligatorischen Touren zuständig sind. Besonders in der Hauptsaison sind diese bereits weit im Voraus ausgebucht, vor allem für den etwas beliebteren Upper Canyon, aber auch für den Lower Canyon. Man sollte daher rechtzeitig vorher eine Tour buchen und dabei möglichst die Mittagszeit auswählen, da dann die Sonne am höchsten steht und der Lichteinfall in den Canyon am besten zur Geltung kommt.

 

Stop 5: Monument Valley (Utah)

Bekannt aus unzähligen Filmen und Werbespots ist das Monument Valley ebenfalls ein fester Bestandteil der meisten Rundreisen durch den Westen. Auch dieses Tal gehört den Navajos und wird von ihnen verwaltet. Wir hatten besonderes Glück, dass wir dank eines kurzen Regenschauers anschließend einen Regenbogen über den bekannten Felsformationen bestaunen konnten.

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Tipp: Bei einer Anfahrt von Norden kann man bereits aus einiger Entfernung während der Fahrt den „typischen“ Blick über die endlose Straße zu den Felsen des Monument Valleys genießen. (siehe Foto)

 

Stop 6: Mesa Verde National Park (Colorado)

Der Mesa Verde National Park stand eigentlich gar nicht auf unserem Programm. Da wir aber am Vortag unerwartet etwas Zeit einsparen konnten, entschlossen wir uns zu diesem Abstecher und haben es nicht bereut. Die bis zum 13. Jahrhundert von Indianerstämmen bewohnten Behausungen – teilweise in atemberaubender Höhe und Lage inmitten steilster Felswände – waren die Anfahrt definitiv wert.

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Tipp: Balcony House (Bild 2) hat uns am besten gefallen und ist ohne gebuchte Tour nicht zu begehen. Das bekanntere Cliff Palace (Bild 1) hingegen kann man auch ohne Tour vom Aussichtspunkt aus ganz gut anschauen.

 

Stop 7: Arches National Park (Utah)

Wegen der roten Felsen und der unverwechselbaren Felsbögen ist dieser Park neben dem Monument Valley wohl der “typischste” für Utah.

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Tipp: Die Parkplätze des Arches National Park sind in der Hauptsaison oftmals so voll, dass es schwierig wird, einen Platz zu finden. Wenn es sich einrichten lässt, ist daher ein möglichst früher Besuch am Vormittag sinnvoll – was sich auch aufgrund der Hitze anbietet.

 

Stop 8: Canyonlands National Park (Utah)

Der Canyonlands National Park besteht aus drei unterschiedlichen Teilen, von denen Island in the Sky am besten mit dem Auto zu befahren ist. Hier befindet sich unter anderem der Mesa Arch, den wir (auf mein Drängen hin – der Mann war nicht so begeistert…) auch zum Sonnenaufgang besucht haben. Wir waren dort zwar nicht allein (vielmehr „kämpfte“ eine ganze Traube von Hobby- und Profi-Fotografen um den besten Foto-Platz – ein fast schon amüsantes Spektakel), doch die hervorbrechenden Sonnenstrahlen hinter dem Felsbogen waren trotzdem ein wunderschöner Moment.

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Tipp: Auch hier ist mein Tipp der Sonnenaufgang am Mesa Arch. Wenn man diese Stimmung erlebt, hat man das frühe Aufstehen sofort vergessen!

 

Stop 9: Bryce Canyon National Park (Utah)

Die bizarren Felsformationen des Bryce Canyon begeistern durch ihre Form und leuchten je nach Sonnenstand in unterschiedlichen Farben.

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Tipp: Unbedingt bis zum höchsten Aussichtspunkt aufsteigen, denn von dort ist der Ausblick auf den Kessel einfach am besten.

 

Weiter geht’s bald mit Teil 2: Über Las Vegas an die kalifornische Küste.

 

 

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2 Kommentare zu „[REISEN] ROADTRIP DURCH DIE USA – TEIL 1: DIE NATIONALPARKS

  1. Die Bilder sehen unglaublich einladend aus. Ich wünschte es wäre schon wieder Ferienzeit und damit auch Reisezeit! Ich war bis jetzt erst einmal in Amerika und dabei hauptsächlich in Kanada. Nur Seattle und Washington haben wir uns in den USA angesehen 🙂
    Dieses Jahr freue ich mich riesig auf meine Reise nach Namibia und kann es kaum noch erwarten
    Liebe Grüße
    Pauline ❤

    http://www.mind-wanderer.com

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